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Leber und Schilddrüse lieben Kohlgemüse!

Zu der Familie der Kreuzblütler gehören z.B. Grünkohl, Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Rettich, Kohlrabi, Radieschen, Pak Choi, Rucola und Kohl. Besonders die Leber und die Schilddrüse lieben es, wenn wir diese Gemüse essen! Der spezielle Schwefel, der sie auszeichnet, zieht Gifte und Krankheitserreger aus der Leber und die sekundären Pflanzenstoffe drücken Viren aus der Schilddrüse und zerstören sie. Auch die Lunge profitiert von dem einzigartigen Schwefel, der zur Regeneration und auch Neubildung von Lungengewebe beiträgt. Sogar Narbengewebe kann massiv verbessert werden.

Kreuzblütler sind wie ein guter, alter Freund, den du immer um Rat fragen kannst, der dir immer den Rücken stärkt. Sie fördern zudem die Heilkraft von anderen Lebensmitteln, wenn du sie gemeinsam verzehrst.


Kreuzblütler sind reich an:

  • Vitamin A
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Vitamin K

Spezielle Eigenschaften der einzelnen Gemüsesorten:

Rotkohl:

Verlangsamt die Bildung von Narbengewebe in der Leber und hilft ihr, zu regenerieren. Die Kombination der Farbstoffe mit dem Schwefel sorgt für besonders heilend und vorbeugende Wirkung. Für die Leber ist Rotkohl ein wahrer Jungbrunnen! Besonders wirksam ist Rotkohl in Kombination mit Äpfeln. Gemeinsam vertreiben sie Bakterien, Parasiten und Viren aus Leber, Milz und dem Verdauungstrakt. Ein einfaches Rezept ist, Äpfel, Rotkohl und Knoblauch zusammen mit Tahin in einer Küchenmaschine zu einem leckeren Dip zu verarbeiten. Die Zutaten kannst du nach Belieben nach deinem eigenen Geschmack mischen. Schmeckt hervorragend auf einem Salatblatt!

Grünkohl:

Wer an durch Viren und Entzündung geschwächtem oder empfindlichem Bindegewebe und Gelenken leidet, wird die Wirkung von Grünkohl zu schätzen lernen. Er wirkt entzündungshemmend und regt neues Zellwachstum an, was zu deutlicher Linderung dieser Beschwerden führen kann indem er neues Bindegewebe entstehen lässt.

Blattkohl:

Wirkt antibakteriell ähnlich einem Antibiotikum, vor allem gedämpft oder in der Suppe zubereitet. Heilsam sind hier besonders die Stängel. Besonders gut auch bei Grippesymptomen!

Blumenkohl:

Er enthält das Spurenelement Bor, das besonders gut auf unsere Drüsen wirkt. Er ist also eine grosse Hilfe für die Schilddrüse und das gesamte Hormonsystem im Kampf gegen Viren. Roh verzehrt, kann der Körper die Wirkstoffe noch besser verwerten als wenn wir ihn dämpfen. Im Salat als fein geschnittene Scheiben oder grob geraffelt schmeckt er sehr lecker! In Kombination mit Algen ist Blumenkohl außerordentlich geeignet um unsere Drüsen vor Chlor, Fluoriden und Strahlungsrückständen zu reinigen. Besonders schmackhaft als roher Blumenkohlreis, eingerollt in Nori-Blättern als Sushi!

Brokkoli:

Brokkoli ist vollbepackt mit Vitaminen, Spurenelemente und anderen Nährstoffen in besonders gut verfügbarer Form. Er ist ein wahrer Alleskönner und unterstützt das Immunsystem genauso gut wie unsere Organe, Knochen und Nerven. Wenn du Brokkoli mit Spargel kombinierst, entsteht ein kraftvolles Paket, das besonders gut nierenreinigend und krebsabwehrend wirkt. Am einfachsten dämpfst du Beides gleichzeitig in einem Topf.

Rosenkohl und Weisskohl:

Weisskohl steckt auch voller Nährstoffe und unterstützt Gelenken und Knochen. Zusammen mit Kürbiskernen entsteht eine Verbindung, die besonders hoch an Zink ist in einer Form, die der Körper optimalen  aufnehmen kann. Dazu kannst du z.B. Kürbiskernmus auf ein Kohlblatt geben, mit weiterem leckeren Gemüse (Tomate, Gurke, Paprika) belegen und einrollen. Rosenkohl ist sogar 10 mal nahrhafter als Weisskohl! So wirkt er sich besonders vorteilhaft auf schmerzende Gelenke aus, reinigt Blut, Leber und die Milz. Zusätzlich senkt er schädliches Cholesterin und erhöht gleichzeitig das Gute.

Bei welchen Symptomen sind Gemüse der Kreuzblütler besonders hilfreich?

Atemnot, Beinkrämpfe, Entzündungen, Erschöpfung, Gelenkbeschwerden, Geruchssinnverlust, Gewichtszunahme, Herzklopfen, Histaminreaktionen, Hitzewallungen, Kribbeln- und Taubheitsgefühle, Leberstauung und –trägheit, geschwollene Lymphknoten, Nahrungsmittelallergien, Narbenbildung in der Leber und Lunge, Nervenentzündung, Nesselsucht, Tinnitus, PMS, Über- und Unterfunktion der Schilddrüse, Schmerzen, Schnarchen, Wechseljahrsbeschwerden, Verwirrtheit, Gehirnnebel

Vielen Menschen wird gesagt, dass sie bei Schilddrüsenproblemen Kreuzblütler wegen der goitrogenen Verbindungen meiden sollten.  Dies ist eine inkorrekte Theorie, denn sie enthalten gleichzeitig auch die gleiche Menge anti-goitrogene Verbindungen und wirken somit der Kropfbildung entgegen. Es ist also völlig unbedenklich, auch grosse Mengen davon zu essen. Nicht mal ein Fass voller Blumenkohl würde reichen, um hier Schaden anzurichten!

Die Gemüse der Kreuzblütler helfen uns dabei, in Dankbarkeit und Geduld für uns selber zu kommen. Vor allem, wenn wir hintergangen oder gar angegriffen wurden zeigen sie uns, dass wir nicht alleine sind. Sie helfen uns auch, Menschen mit Wertschätzung zu begegnen und in Liebe anzuerkennen, dass sie uns den Weg gezeigt haben, uns beschützt und sich um uns bemüht haben. Dafür tragen wir ein Licht in unseren Herzen für sie.

Mirjams wilder Rotkohl:

  • 1 Rotkohl
  • 1 Apfel
  • 1 Handvoll wilde Heidelbeeren
  • 300 g gefrorene Marroni
  • Ahornsirup nach Belieben
  • Salz, Pfeffer und etwas Nelkenpulver

Rotkohl und Apfel grob raspeln, zusammen mit den gefrorenen Marroni und den Gewürzen in einer Pfanne mit wenig Wasser ca. 15 Minuten leicht köcheln. Zum Schluss die wilden Heidelbeeren und den Ahornsirup dazu geben, umrühren, servieren!

Quellen: medicalmedium.com, Medical Food von Anthony William, Rezept am Schluss von Mirjam Hill

Mirjam Hill

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